Kennt ihr das auch? Ihr habt irgendwo ein cooles Bastelprojekt gesehen und denkt "das mache ich auch". Am Anfang seid ihr noch voller Elan aber irgendwann kommt der Gedanke "was habe ich mir eigentlich dabei gedacht?". Bei scheint es, als würde ich bei diesem Punkt nicht aus der Vergangenheit lernen. Auch wenn ich sonst durchaus entwicklungsfähig bin - da bin ich erstaunlich lernresistent. Gerade hatte ich wieder so ein Projekt nämlich "Bommel-Teppich" für das Kinderzimmer. Auf Pinterest hatte ich ein Bild gesehen von einem Teppich, komplett aus diesen Bommeln. Und fand das super! Das wäre doch prima was, wenn ich abends mal Fernseh schaue oder wenn ich mir eines der vielen Videos meiner Ausbidlung zum x-ten mal anschaue. Die ersten 100 Bommel haben noch Spaß gemacht. Dann verschwand die Motivation allmählich. Ich konnte mich nochmal aufraffen, weil das Kinderzimmer zum 3. Geburtstag umgestaltet werden sollte. Aus einem Babyzimmer sollte jetzt endlich ein richtiges Kinderzimmer werden. Diesmal habe ich es tatsächlich geschafft mein verrücktes Projekt zu beenden.

Meine Taktik ist inzwischen: Für irgendwas wird es schon gut gewesen sein. Denn ich lerne immer etwas dabei.

Kennt ihr das auch? Wenn ja - wie geht ihr damit um? Lasst es mich wissen - per E-Mail oder Kommentar.

Mythos Nr. 6: Meditation ist da gleiche wie Visualisierung – Sandy erklärt: “Ich werde oft gefragt, ob Visualisierung das gleiche wie Meditation ist. Ist es nicht. Beim Visualisieren benutzen wir unsere Fantasie – welche ein Teil des Ego-Verstandes ist. Visualisierungen bringen eine Person aus dem einen Teil des Verstandes in einen hübscheren Teil des Verstandes – das kann für eine gewisse Zeit Erleichterung verschaffen – aber wenn man sich darauf verlässt dem wirklichen Leben dadurch zu entkommen, dass man sich in die Fantasie flüchtet, verpasst man den springenden Punkt. Meditation bringt einen „hinter“ den Verstand um dort die stille unbewegliche Präsenz zu entdecken, die wir wirklich sind – im hier und jetzt. Sage ich, dass Visualisierung falsch ist? Nein. Ich sage, dass es nicht Meditation ist und wenn jemand aufwachen möchte, dann braucht er ein Werkzeug, das ihn jenseits des Verstandes bringt, in den jetzigen Moment.“

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Meine Erfahrung ist, dass Visualisierungen mir bei bestimmten Dingen helfen können. Z.B. wenn ich gezielt schnell entspannen oder einen Heilungsprozess unterstützen möchte. Auch wenn es um Zielerreichung geht sind sie sehr machtvoll. Wie sind deine Erfahrungen? Schreibe eine Kommentar oder eine Email.

Eben musste ich herzlich lachen :-) Vielleicht kennt ihr die Toilettenpapier-Sonder-Editionen von dm? Wir haben momentan die "Spring-Edition" also Frühlings-Edition. Unsere Tochter meinte heute, dass sie eine Rolle in der Wohnung verteilen müsste, damit Mama am Muttertag viel Spaß beim wiederaufrollen hat. Und den hatte ich auch. Weil ich nämlich das erste Mal wirklich gelesen habe was drauf steht. "Keep calm and smile" - "Bleibe ruhig und lächle" (das kommt darauf an, was ich gerade auf dem Klo mache), "Life is a journey" - "Das Leben ist eine Reise" (für mein Essen und Trinken endet sie hier), "Best day ever" - "Bester Tag überhaupt" (zumindest beginnt er erfolgreich), "Oh happy day" - "Oh fröhlicher Tag" (Aber klar doch, ich bin immer fröhlich auf dem Klo). Das viel mir spontan dazu ein. Der Designer hatte Humor! Da startet der Tag doch gleich ganz anders, wenn ich das morgens schon lese. Und vielleicht flutscht es auch besser ;-)

Was fällt euch lustiges zu den Sätzen ein? Schreibt es als Kommentar oder per Email. Ich freue mich über eure Ideen!

Mythos Nr. 5: Ich brauche einen ruhigen Platz zum Meditieren. – Sandy erzählt: „Als ich anfing zu meditieren liebte ich es so sehr, dass ich total aufgeregt war nach Hause zu kommen und dort das erste Mal alleine zu meditieren. Wovon ich dachte, dass es die erste von vielen in den kommenden Jahren sein würde. Ich dämmte das Licht, setzte mich auf ein Kissen, schloss meine Augen und keine 30 Sekunden später fing jemand an direkt vor meinem Fenster die Straße aufzureißen! Das ist wirklich wahr! Ich erinnere mich wie ich ein paar Minuten gekämpft habe – nicht wirklich meditierend sondern in Gedanken mit dem Bauarbeiter diskutierend. Dann dachte ich, dass ich es jetzt einfach lasse uns später meditiere, wenn es ruhig ist. Aber hier ist der Haken, obwohl ich wirklich die Intention hatte später zu meditieren, wenn es ruhiger ist, dummerweise blieb mein Leben geräuschvoll und ich hörte versehentlich auf zu meditieren. Ja genau – innerhalb weniger Minuten hörte ich mit der Technik auf, die ich geplant hatte mein ganzes restliches Leben zu benutzen.

Ich hatte eine tolle Technik, die ich aber nicht benutzte. Und deswegen verbesserte sich auch nichts in meinem Leben. Sogar genau das Gegenteil. Erst als mein Leben viel komplizierter war setzte ich mich wieder hin und meditierte. Seit diesem Zeitpunkt weiß ich, dass man keinen ruhigen Platz braucht, um meditieren zu können.“

Bei Meditation geht es darum die Stille in dir zu entdecken. Alle Geräusche entstehen im der immer existierenden Stille. Es ist sogar so, wenn du bereit bist, in dir zu suchen, können äußere Geräusche die Stille in dir „lauter“ machen. Nehme dir einen Moment Zeit und werde dir der Stille in deinen Ohren bewusst, die es dir erlaubt zu hören, was gerade zu hören ist. Du brauchst keinen ruhigen Platz, also tu dir selbst einen Gefallen und benutze es nicht als Ausrede. Wenn du die Stille in dir widerfindest, entdeckst du deine wahre Natur und kannst Frieden und Ruhe genießen unabhängig davon wie geschäftig oder laut dein Leben ist.

Link zum Originalpost von Sandy

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