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Oder um es nicht nur mit den Toten Hosen zu sagen: "Oh du schöne Spargelzeit". Heute gab es bei uns das letzt Mal Spargel. Die Saison ist schon wieder vorbei. Es gibt so ein paar Dinge, die esse ich grundsätzlich nur, wenn sie bei uns Saison haben. Erdbeeren, Spargel, Rhabarber, Feldsalat. So genau kann ich es nicht erklären. Es hat ein bisschen was damit zu tun, dass ich mir den Zauber erhalten möchte. Auch wenn wir inzwischen alles zu jederzeit haben könnten, ich möchte das gar nicht. Und deswegen erlege ich mir selbst Enthaltsamkeit auf. Es hat den Effekt, dass ich mich jedes Jahr auf die Spargel und Erdbeersaison freu. Oder die Feldsalat-Saison. Es bleibt etwas besonderes.

Ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns solche Inseln erhalten. Dass wir uns zumindest bei ein paar Dingen etwas zurückhalten. So fällt es viel leichter sie zu schätzen.

Was denkst du? Hast du auch etwas, das du dir nur manchmal gönnst? Schreibe ein Kommentar oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kennt ihr das auch? Ihr habt irgendwo ein cooles Bastelprojekt gesehen und denkt "das mache ich auch". Am Anfang seid ihr noch voller Elan aber irgendwann kommt der Gedanke "was habe ich mir eigentlich dabei gedacht?". Bei scheint es, als würde ich bei diesem Punkt nicht aus der Vergangenheit lernen. Auch wenn ich sonst durchaus entwicklungsfähig bin - da bin ich erstaunlich lernresistent. Gerade hatte ich wieder so ein Projekt nämlich "Bommel-Teppich" für das Kinderzimmer. Auf Pinterest hatte ich ein Bild gesehen von einem Teppich, komplett aus diesen Bommeln. Und fand das super! Das wäre doch prima was, wenn ich abends mal Fernseh schaue oder wenn ich mir eines der vielen Videos meiner Ausbidlung zum x-ten mal anschaue. Die ersten 100 Bommel haben noch Spaß gemacht. Dann verschwand die Motivation allmählich. Ich konnte mich nochmal aufraffen, weil das Kinderzimmer zum 3. Geburtstag umgestaltet werden sollte. Aus einem Babyzimmer sollte jetzt endlich ein richtiges Kinderzimmer werden. Diesmal habe ich es tatsächlich geschafft mein verrücktes Projekt zu beenden.

Meine Taktik ist inzwischen: Für irgendwas wird es schon gut gewesen sein. Denn ich lerne immer etwas dabei.

Kennt ihr das auch? Wenn ja - wie geht ihr damit um? Lasst es mich wissen - per E-Mail oder Kommentar.

Mythos Nr. 6: Meditation ist da gleiche wie Visualisierung – Sandy erklärt: “Ich werde oft gefragt, ob Visualisierung das gleiche wie Meditation ist. Ist es nicht. Beim Visualisieren benutzen wir unsere Fantasie – welche ein Teil des Ego-Verstandes ist. Visualisierungen bringen eine Person aus dem einen Teil des Verstandes in einen hübscheren Teil des Verstandes – das kann für eine gewisse Zeit Erleichterung verschaffen – aber wenn man sich darauf verlässt dem wirklichen Leben dadurch zu entkommen, dass man sich in die Fantasie flüchtet, verpasst man den springenden Punkt. Meditation bringt einen „hinter“ den Verstand um dort die stille unbewegliche Präsenz zu entdecken, die wir wirklich sind – im hier und jetzt. Sage ich, dass Visualisierung falsch ist? Nein. Ich sage, dass es nicht Meditation ist und wenn jemand aufwachen möchte, dann braucht er ein Werkzeug, das ihn jenseits des Verstandes bringt, in den jetzigen Moment.“

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Meine Erfahrung ist, dass Visualisierungen mir bei bestimmten Dingen helfen können. Z.B. wenn ich gezielt schnell entspannen oder einen Heilungsprozess unterstützen möchte. Auch wenn es um Zielerreichung geht sind sie sehr machtvoll. Wie sind deine Erfahrungen? Schreibe eine Kommentar oder eine Email.

Eben musste ich herzlich lachen :-) Vielleicht kennt ihr die Toilettenpapier-Sonder-Editionen von dm? Wir haben momentan die "Spring-Edition" also Frühlings-Edition. Unsere Tochter meinte heute, dass sie eine Rolle in der Wohnung verteilen müsste, damit Mama am Muttertag viel Spaß beim wiederaufrollen hat. Und den hatte ich auch. Weil ich nämlich das erste Mal wirklich gelesen habe was drauf steht. "Keep calm and smile" - "Bleibe ruhig und lächle" (das kommt darauf an, was ich gerade auf dem Klo mache), "Life is a journey" - "Das Leben ist eine Reise" (für mein Essen und Trinken endet sie hier), "Best day ever" - "Bester Tag überhaupt" (zumindest beginnt er erfolgreich), "Oh happy day" - "Oh fröhlicher Tag" (Aber klar doch, ich bin immer fröhlich auf dem Klo). Das viel mir spontan dazu ein. Der Designer hatte Humor! Da startet der Tag doch gleich ganz anders, wenn ich das morgens schon lese. Und vielleicht flutscht es auch besser ;-)

Was fällt euch lustiges zu den Sätzen ein? Schreibt es als Kommentar oder per Email. Ich freue mich über eure Ideen!

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