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Mythos Nr. 5: Ich brauche einen ruhigen Platz zum Meditieren. – Sandy erzählt: „Als ich anfing zu meditieren liebte ich es so sehr, dass ich total aufgeregt war nach Hause zu kommen und dort das erste Mal alleine zu meditieren. Wovon ich dachte, dass es die erste von vielen in den kommenden Jahren sein würde. Ich dämmte das Licht, setzte mich auf ein Kissen, schloss meine Augen und keine 30 Sekunden später fing jemand an direkt vor meinem Fenster die Straße aufzureißen! Das ist wirklich wahr! Ich erinnere mich wie ich ein paar Minuten gekämpft habe – nicht wirklich meditierend sondern in Gedanken mit dem Bauarbeiter diskutierend. Dann dachte ich, dass ich es jetzt einfach lasse uns später meditiere, wenn es ruhig ist. Aber hier ist der Haken, obwohl ich wirklich die Intention hatte später zu meditieren, wenn es ruhiger ist, dummerweise blieb mein Leben geräuschvoll und ich hörte versehentlich auf zu meditieren. Ja genau – innerhalb weniger Minuten hörte ich mit der Technik auf, die ich geplant hatte mein ganzes restliches Leben zu benutzen.

Ich hatte eine tolle Technik, die ich aber nicht benutzte. Und deswegen verbesserte sich auch nichts in meinem Leben. Sogar genau das Gegenteil. Erst als mein Leben viel komplizierter war setzte ich mich wieder hin und meditierte. Seit diesem Zeitpunkt weiß ich, dass man keinen ruhigen Platz braucht, um meditieren zu können.“

Bei Meditation geht es darum die Stille in dir zu entdecken. Alle Geräusche entstehen im der immer existierenden Stille. Es ist sogar so, wenn du bereit bist, in dir zu suchen, können äußere Geräusche die Stille in dir „lauter“ machen. Nehme dir einen Moment Zeit und werde dir der Stille in deinen Ohren bewusst, die es dir erlaubt zu hören, was gerade zu hören ist. Du brauchst keinen ruhigen Platz, also tu dir selbst einen Gefallen und benutze es nicht als Ausrede. Wenn du die Stille in dir widerfindest, entdeckst du deine wahre Natur und kannst Frieden und Ruhe genießen unabhängig davon wie geschäftig oder laut dein Leben ist.

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Mythos Nr. 4: Meditation ist langweilig. – Um sich zu langweilen muss man denken aber bei Meditation geht es darum weniger zu denken und präsent zu sein. Ob etwas langweilig ist oder nicht, ist eine Meinung – und Meinungen existieren im Verstand. Meditation unterstützt dein Glück und deine Zufriedenheit indem sie dir hilft weniger abhängig von den bewertenden Meinungen des Verstandes zu sein. Wenn du die Gedanken und Gefühle, die mit Langeweile assoziiert sind ignorierst, kommst du schneller in den Genuss zu genießen wie es ist, den Verstand zu beherrschen. Und du kannst deinen Verstand als das wundervolle und mächtige Tool benutzen, was er ist – und nicht von ihm benutzt werden.

Langeweile braucht „Zeit“, die nur im Ego-Verstand existiert. Mit Meditation lernen wir präsenter zu sein. Wenn du präsent bist, ist deine ganze Aufmerksamkeit im Moment anstatt in Gedanken über Vergangenheit oder Zukunft. Meditation ist niemals langweilig wenn du dir des gegenwärtigen Moments voll bewusst bist. Wenn du also während der Meditation gelangweilt bist, nimm das als Zeichen, dass wieder im Denken bist. Sei bereit die Gedanken über die Langeweile loszulassen und zu einem neuen, immer spannenden Moment zurückzukehren.

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Mythos Nr. 3: Meditation hört auf sobald ich die Augen öffne. – Die meiste Zeit des Tages verbringen wir mit geöffneten Augen. Zum Glück müssen die kleinen Hautfalten, die Lider genannt werden nicht unseren Frieden oder unsere Fähigkeit das Leben aus einem meditativen Zustand heraus zu leben, beeinflussen. Du fühlst worauf du dich fokussierst und erlebst womit du dich auseinander setzt. Meditation hilft dir deinen Fokus wieder zu trainieren. Von wild herumhüpfend (was gerade deine Aufmerksamkeit erregt (passender Ausschnitt aus dem Disney Film "Oben")) zu punktgenau fokussiert auf den jetzigen Moment.

Damit hilft uns Meditation die Fähigkeit jederzeit unsere Aufmerksamkeit gezielt nach innen auf die Stille zu richten. Mit Übung können wir uns mit einem Blick nach innen auf das Leben einlassen und unser beständig ruhiges Selbst erfahren anstatt nur die Bewegung von Gedanken, Gefühlen und dem äußeren Leben. Augen offen oder geschlossen – es spielt keine Rolle.

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Mythos Nr. 2: Dein Geist muss still werden. – „Ich kann nicht meditieren, weil ich meine Gedanken nicht anhalten kann.“ Das ist einer der häufigsten Gründe warum Leute wieder aufhören zu meditieren kurz nachdem sie angefangen haben. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass Gedanken ein natürlicher Teil der Meditation sind.

Wenn du meditierst, kann dein Körper sich erholen. Und wenn der Körper erholen kann, dann startet er Heilungsprozesse. Und das sind aktive Prozesse – Stress wird losgelassen und Heilung geschieht. Aufgrund der Geist-Körper-Verbindung wird Aktivität im Körper durch Aktivität im Geist wiedergespiegelt – in Form von Gedanken.

Wenn du also beim meditieren Gedanken hast ist das ein Zeichen, dass der Körper Stress loslässt und Heilung geschieht. Während der Meditation in Widerstand mit den Gedanken zu sein ist nicht sinnvoll. Denn es bedeutet, dass du im Widerstand mit der Heilung bist! Lass stattdessen den Heilungsprozess geschehen so wie er natürlich geschehen möchte, indem du der Existenz von Gedanken keinen Widerstand entgegensetzt. Lass sie kommen und gehen indem du in Frieden bist mit was auch immer während der Meditation geschieht.

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