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Wo bin ich?

 

Früher oder später hört man diese Aussage mit Sicherheit „das Wahrnehmen ist das wichtigste“. Dass dem wirklich so ist, habe ich selbst schon länger gemerkt. Sobald ich anfange wahrzunehmen, dass ich mich in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Art verhalte, dann ändert sich etwas. Aber ich habe nie verstanden, warum das so ist. Deswegen war ich auch immer noch versucht eine Anleitung zu finden oder mein Verhalten bewusst zu ändern. Da nicht jeder Micheal Neill folgt, möchte ich hier seine Erklärung aufgreifen, die für mich so hilfreich war. Michael wurde gefragt, warum das Wahrnehmen denn so wichtig sei. Seine Antwort war für mich einfach und logisch.

Stell dir vor du bist unterwegs und hast dein Navi ausgelassen, weil du dachtest, dass du dich gut genug auskennst und der Weg nicht so kompliziert ist. Dann stellst du plötzlich fest, dass du dich total verfahren hast. Du bist völlig planlos und gerätst in Panik. Zum Glück fällt dir ein, dass du ein Navi hast und schaltest es an. Was macht das Navi als erstes? Es stellt fest, wo du bist. Positionsbestimmung. Es „nimmt also wahr“. Ohne das kann es nämlich nicht sagen, was du als nächstes tun sollst – in Navisprache in welche Richtung du jetzt fahren oder gehen musst. Allerdings kann es manchmal etwas dauern, bis die Anweisung kommt. Das hängt davon ab, wo man sich befindet und wie komplex die Gegend ist.

Das kann man übertragen auf Situationen, wo wir uns „mental verfahren“ haben. Solange wir nicht bemerken, dass unsere Gedanken gerade in die falsche – sprich nicht hilfreiche – Richtung gehen, hat unser internes Navi (=unsere innere Weisheit) keine Chance. Selbst wenn sie uns Hinweise gibt, wir ignorieren das gerne und oft. Aber dann erwarten wir, dass unser Navi augenblicklich die richtige Richtung anweist, wenn wir endlich gemerkt haben, dass wir uns verlaufen haben. Ohne ihm Zeit für die Neuberechnung zu geben. Weil es aber nicht schnell genug geht, geraten wir in Panik und laufen wie verschreckte Hühner einfacher planlos weiter. Was dem Navi die Arbeit nicht leichter macht, denn es muss ständig neu berechnen.

Die Anleitung, die ich immer gesucht habe, heißt für mich also: Abwarten! Vermutlich auch nicht immer leicht umzusetzen, manchmal gefühlt ungmöglich. Aber so hat mein Navi wenigsten eine Chance mir einen Hinweis zu geben.

Bei dieser Meditation bringen wir unsere Aufmerksamkeit auf die Zierbeldrüse und visualisieren diese so gut wir können. Die Zirbeldrüse ist eine kleine endokrine Drüse unterhalb des Thalamus (siehe Bild). Die Zirbeldrüse steurt die Produktion/Ausschüttung von Melatonin. Die Zirbeldürse hat in etwa die Form eines Kiefernzapfen und liegt zwischen den beiden Gehirnhälften.

 

 

Die ersten 5 Minuten: Lenke deine Konzentration auf den Atem. Atme durch die Nase und benutze die tiefe Bauchatmung. Versuche jeden Atemzug sanfter werden zu lassen als den vorhergegangenen. Das Einatmen sollte ungefähr so lange dauern wie das Ausatmen.

Die nächsten 5 Minuten: Die Atmung bleibt sanft und du stellst dir vor wie der Atem durch die Nase einströmt und die Zirbeldrüse im Inneren deines Kopfes zum Leuchten bringt. Wie eine helle Glühbirne. Es ist nicht so wichtig ob du das helle Licht siehst oder nicht. Beim Ausatmen stellst du dir vor wie die Zirbeldrüse dem ganzen Körper schickt, was er braucht um gesund zu sein. Wenn es eine Region deines Körpers gibt, die geheilt werden soll, kannst du dich darauf konzentrieren.

Die letzen 5 Minuten:  Fahre so fort wie vorher aber mache beim Ausatmen ein Geräusch. Es sollte so laut genug sein, dass du es hörst, aber mit etwas Übung wird man es schon einen Meter entfernt nicth mehr hören können. Es gibt verschiedene Geräusche abhängig davon was geheilt werden soll (siehe Tabelle unten). Wenn du kein spezifisches Problem hast, kannst du einfach OM summen.

 

Ganzer Körper: OOM, OM, AMEN

Thymusdrüse und obere Brust: EHM

Schilddrüse: MER (Aussprache mir)

Nebenhöhlen: MMM

Burst und Herz: AH, MA

Kehle: EYE (Aussprache ei)

Gehirn: EEE

Prostrata, Genitalien: UH

Lunge, Asthma: SSS

Rückenschmerzen: WOOO

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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