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Im ersten Podcast dieses Jahr, habe ich über meine guten Vorsätze gesprochen. Oder eigentlich über meine nicht vorhandenen guten Vorsätze, weil ich das nicht mehr mache. Auch wenn ich dieser Tradition nicht folge, hat der Anfang des Jahres für mich einen gewissen Zauber. Dieses Jahr habe ich mir ein paar Tage Urlaub gegönnt und genieße es aus vollen Zügen, dass ich ein paar Dinge erledigen kann, die schon ewig auf meiner To-Do-Liste stehen.

Dabei ist mir etwas aufgefallen: Manche von den Dingen, die ich vor mir hergeschoben habe (aus diversen Gründen), waren mal wieder viel schneller erledigt, als ich gedacht hatte. Und – es war gar nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Einmal mehr, hat mich meine Fantasie ausgetrickst. In den schönsten Farben und mit Special-Effects habe ich mir ausgemalt wie etwas sein wird und mein Verhalten an diese Fantasie angepasst (eben Vermeidung). Dabei hatte die Realität nichts mit meiner Fantasie gemeinsam. Das Leben habe ich mir damit trotzdem lange schwer gemacht. Denn dieses „du weißt, dass du das noch machen willst“ und die damit verbunden unangenehmen Gefühle waren halt einfach da.

Und so habe ich tatsächlich doch noch einen guten Vorsatz – nicht für dieses Jahr, sondern ganz allgemein: Weniger drüber nachdenken, wie was sein wird und einfach machen. Dann ist es schneller erledigt und ich spare mir eine Menge Energie.

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