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In einem der letzten Podcasts habe ich meine Gedanken geteilt, wozu wir Meditation brauchen. Da aber nicht jeder Podcasts hört, gibt es jetzt auch ein paar geschriebene Worte zu dem Thema.

Als ich anfing Meditation zu lernen, war das einfach ein Versuch etwas gegen meinen Stress zu tun. Das hat auch sehr gut funktioniert. Inzwischen – nach vielen Stunden Meditation und noch viel mehr Dingen, die ich lernen durfte – verstehe ich besser, warum es mir geholfen hat.

Ein Aspekt bei der Meditation ist, dass wir lernen können, unsere Gedanken nicht so ernst zu nehmen. Wie oft haben wir Gedanken der Art „Oh – ich muss unbedingt noch…“ und gleich rennen wir los. Wenn wir uns aber vorgenommen haben zu meditieren, dann lernen wir, dass wir eben nicht sofort losrennen brauchen, sondern dass wir warten können. Auf eine faszinierende Art, verallgemeinert unser Gehirn gelerntes. Das bedeutet, dass wir nicht mehr nur während der Meditation nicht mehr sofort reagieren, sondern auch in anderen Situationen. Je mehr Übung, desto mehr lässt sich dieser Effekt beobachten und desto breiter funktioniert er. Das ist das eine, warum Meditation unser Leben ruhiger macht.

Der andere Aspekt ist – wir nehmen uns regelmäßig eine Auszeit. Unsere modernen Leben sind von morgens bis abends vollgepackt. Gerne fällt dabei auch die Selbstfürsorge den vielen Terminen und To-Dos zum Opfer. Was nicht gesund ist. Weder für unseren Körper noch für unseren Geist. Da Meditation immer mehr zum Trend wird, können wir uns damit eine ganz offizielle und „angesehene“ Paus gönnen. Das ist viel wert! Viel mehr als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Unser Geist (Kopf) braucht regelmäßige Pausen, sonst kann er nicht mehr richtig arbeiten. Natürlich könnten wir die auch anders haben, doch vielen fällt es leichter, wenn sie einen „Termin“ im Kalender haben. Wenn das dann die Meditation ist, dann ist es letztendlich sogar doppelt hilfreich. Also – Mut zur meditativen Pause!

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